Der Erzengel / von Klaus Künhaupt

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Krippenspiel 1. Teil
Michaela und Raphaela stehen auf der Kanzel, an der eine Wolke befestigt ist.
Raphaela: Hallo Michaela! Heute ist endlich der große Tag!
Michaela: Ja, ich freu mich auch. Endlich geht in Erfüllung, was wir seit Jahrhunderten durch die Propheten verkündigt haben!
Raphaela: Ja, es ist toll. Auch die letzte Zeit war ja schon ziemlich aufregend. Hast Du auch Spezialaufträge ausgeführt?
Michaela: Nein, darum bin ich heute der Chef vom Dienst!
Raphalea: Hast Du’s gut! Aber ich habe auch tolle Sachen gemacht in letzter Zeit. Ich habe mal wieder gemerkt wie schön das ist, Engel zu sein! Die Menschen besuchen, Ihnen Gottes Botschaft bringen, Ihnen Mut machen.
Michaela: Ihnen Angst machen.
Raphaela: Wie bitte? Das hab ich noch nie gemacht.
Michaela: Ich schon, gehört jawohl auch zum Buisness! Ist nicht immer alles Zuckerwatte, was wir den Menschen sagen müssen!
Raphala: Jetzt weiß ich auch, warum du als Drachentöter bekannt bist.
Michaela: Jawohl, bin ich. Und du, wofür bist du eigentlich bekannt?
Raphaela: MeinName bedeutet „Gott heilt die Seele“, ich bin eben eher die sanftmütige, kunstsinnige Type.
Michaela: Naja, muss es auch geben. Aber heute ist knallhartes Management gefragt, damit alles klappt. Und da bin ich wohl die Geeignetere.
Uhrenvergleich: T minus 30! Ist jeder auf seinem Platz? Raphaela?
Raphaela: (mit verdrehten Augen) „Check“
Michaela: Gabriela? (da keine Reaktion kommt laut): GABRIELA!
Raphaela: Hatte in letzter Zeit viel zu tun. Zwei wichtige Aufträge hintereinander.
In diesem Moment kommt Gabriela auf der Kanzel an.
Gabriela:(von hinten) Komme! (erscheint)Friede sei mit euch! Fürchtet euch nicht!
Michaela: Keine Angst, vor dir fürchte ich mich schon nicht!
Gabriela: Sollte ein Scherz sein! Ich war halt in letzter Zeit so viel auf der Erde, da habe ich gedacht, ich rede euch genau so an wie die Menschen.
Raphaela: Wie war‘s denn so?
Gabriela: Bei Maria in Nazareth oder bei Zacharias?
Raphaela: Beides!
Michaela: Na komm, erzähl, ein paar Minuten haben wir ja noch.
Gabriela: na, dann fang ich mal mit der Hauptsache an. Maria in Nazareth! Ganz großes Kino, das. (jetzt entstehen hinter dem Vorhang die Schatten: Maria, sitzend, handarbeitend,
Ich bin zu ihr reingekommen und habe gesagt:
der Engel tritt schnell von der Lichtquelle auf das Tuch zu, so dass er richtig „erscheint“. Er bleibt genau vor Maria stehen, die erschreckt und steht auf
„Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir!“
Raphaela: Was soll denn das für ein Gruß sein. Zuerst sagt man doch wohl „Friede sei mit dir“
Gabriela: Genau das hat Maria auch gesagt. Aber ich wollte halt mal was anderes sagen. Die Leute kommen einfach mit meiner Kreativität nicht klar. Da habe ich dann klassisch weiter gemacht: „Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.“
Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
Michaela: Und da hat sie bestimmt gleich wieder behauptet, es könnte nicht sein und du wärst kein Engel und so, oder?
Gabriela: Kann man so nicht sagen. Sie meinte schon: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß?
Michaela: Schön ausgedrückt, „von keinem Mann weiß“. Jungfrau ist sie!
Gabriela: Ja, wissen wir. Sei doch mal leise. Jetzt kommt nämlich meine wunderbar blumige Erwiderung. Hatte ich mir vorher schon zurecht gelegt die Formulierung: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
Raphaela: Hui, klassische Ausdrucksweise. Du kannst ja richtig gut sein!
Michaela: Aber da hat sie gemeckert.
Gabriela: Nein, stellt euch vor. Ich denke, der Chef hat sie sorgsam ausgesucht. Sie sagte: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Da fiel mir nichts mehr ein, da bin ich gegangen.
Michaela: Ha, das war ja einfach. Jaja, solche Aufträge bekommst du, wo der Chef vorher schon weiß: Da wird’s wenig Probleme geben. Mich nimmt er immer, wenn man mal durchgreifen muss.
Gabriela: Oh, durchgreifen kann ich auch! Das erzähl ich euch gleich, erstmal sollen die Menschen auf Erden ein Lied singen!

Stille Nacht

  1. Stille Nacht, heilige Nacht!
    Hirten erst kundgemacht,
    durch der Engel Halleluja
    tönt es laut von fern und nah:
    Christ, der Retter, ist da,
    Christ, der Retter, ist da!
  2. Stille Nacht, heilige Nacht!
    Gottes Sohn, o wie lacht
    Lieb aus deinem göttlichen Mund,
    da uns schlägt die rettende Stund,
    Christ, in deiner Geburt,
    Christ, in deiner Geburt.

Krippenspiel 2. Teil
Gabriela: Gott hatte doch vorgesehen, dass ein Prophet vor dem Sohn der Maria kommen soll, der ihm den Weg bereitet, die Leute zur Umkehr ruft und verkündigt: Jetzt kommt bald der Messias. Und als Eltern waren vorgesehen Elisabeth, Cousine von Maria und ihr Mann Zacharias, ein Priester im Jerusalemer Tempel. So, ich dachte mir also, wenn der schon Priester ist, dann wäre es doch ein riesen Effekt, dem im Tempel zu begegnen. Er kommt also in den Tempel hinein, ich bin schon drin, gerade als er niederkniet, erscheine ich ihm.
Raphaela: Der Mann muss sich doch zu Tode erschreckt haben, wo doch nie jemand außer dem Priester im Tempel sein darf!“
Michaela: Niemand außer unsereinem, oder? Ein richtiger Priester rechnet doch wohl fest mit der Gegenwart Gottes und seiner Engel!
Gabriela: Zacharias nicht! Er fährt zusammen, als ob ich ein Einbrecher wäre. Naja, jedenfalls sage ich: Fürchte dich nicht, Zacharias. denn dein Gebet ist erhört, und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.
Und er wird vom Volk Israel viele zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren.

Michaela: Schön, schön, und…alles klar, er gehorcht, und du hast Feierabend?
Gabriela: Nein, stellt euch vor, er steht auf und sagt: Ich brauche irgendein Zeichen, damit ich das glauben kann. Denn meine Frau ist doch schon so alt und ich ja auch! Da hab ich gesagt: Ein Zeichen? Bitte schön, du wirst stumm werden und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem dies geschehen wird
Michaela: Ui, da hast Du ja richtig durchgegriffen, gratuliere. Du kannst ja nicht nur manchmal ernst sein, sondern richtig beeindruckend!
Gabriela: Ich kann schon ernst sein, aber das jetzt war ja ein Gag: Er soll ja alles erfüllen, also auch seinen Sohn Johannes nennen. Aber wie denn, wenn er gar nicht sprechen kann HIHIHIH!
Raphaela: Vielleicht schreibt er’s ja auf
Gabriela: Hihi Oh, ja, hihi, schreiben kann er ja. Hm.
Raphaela: Jaja, ist nicht so einfach, das Verkündigen. Gleich erzähl ich euch mal wie elegant ich meinen Spezialauftrag gelöst habe, mit Köpfchen! Aber erst noch singen die Leute ein Lied!

Es ist ein Ros‘ entsprungen

  1. Das Blümlein, das ich meine,
    davon Jesaja sagt,
    hat uns gebracht alleine
    Marie, die reine Magd;
    aus Gottes ewgem Rat
    hat sie ein Kind geboren,
    welches uns selig macht.

Krippenspiel 3. Teil
Raphaela: So, also mein Auftrag war der: Josef, der Mann der Maria, wollte sie verlassen, weil er die Sache mit der Jungfrauengeburt nicht glauben konnte. Naja, kann man ihm wohl kaum verdenken. Er dachte, Maria hätte einen anderen. Da hat der Chef mich geschickt.
Als ich zu Joseph kam, schlief er so schön. Da dachte ich: Weck ich ihn gar nicht, da erschreckt er sich nur. Darum bin ich ihm im Traum erschienen. Ich sagte: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.
Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.
Als er am nächsten Tag aufstand, machte er, was ich gesagt hatte. So geht das nämlich auch, da muss man mal ein bisschen einfühlsam sein, gerade bei Männern!
Michaela: Na, apropos Männer. Countown Minus 1 Min. Gleich kommt der ganz große Auftritt! Haltet euch bereit, mich zu unterstützen! Ich gehe hinunter. Bis später
Er geht von der Kanzel. Inzwischen sind auf der Erde die Hirten. Stehen, liegen, halten ein Schaf im Arm. Michaela erscheint
MichaelaFürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Gabriela: Unser Auftritt, die Menge der himmlischen Heerscharen. Ihr Menschen dort auf der Erde, helft uns. Frau Schuh an der Orgel: Ehre sein Gott in der Höhe!
Hört, der Engel helle Lieder

  1. Sie verkünden uns mit Schalle,
    dass der Erlöser nun erschien,
    dankbar singen sie heut alle
    an diesem Fest und grüßen ihn.
    Gloria in excelsis Deo.
    Gloria in excelsis Deo.

Krippenspiel 4. Teil

Michaela: Kehrt während des Liedes auf die Kanzel zurück.
Gabriela: Seht, sie gehen, und sie finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen!
Raphaela: Ja, lasst uns auch hingehen und uns zu dem Kind an die Krippe stellen!
Michaela: Wie, die Engel Gottes, einfach so zu den Menschen?
Raphaela: Ja, hast du’s denn immer noch nicht kapiert? Dieses Kind ist Gottes Sohn, das ist Gott selber, in Gestalt eines Babys, von einer Frau geboren, ein Mensch wie jeder andere, und doch Gott selber. Die Grenze zwischen Himmel und Erde ist heute aufgelöst. Auch wir Engel gehören jetzt zu den Menschen und sie zu uns. Kommt, wir gehen hin und nehmen die letzte Barriere zwischen Gott und den Menschen weg.
Sie verlassen sie Kanzel und nehmen die Stange mit dem Tuch ab. Da sitzen Maria, Joseph und ein Hirte. Maria mit dem Baby auf dem Arm. Die Engel räumen das Tuch in die Sakristei und stellen sich dazu.
Predigt
Tja, also drei ganz verschiedene Engeltypen haben wir kennen gelernt,: Der kunstsinnige, der Ernsthafte und der alberne.
Die Corinna hatte ursprünglich die Idee, dass die drei unterschiedliche Charaktere haben sollten. Und da habe ich das so gemacht, und dann erst fiel mir dieses Bild von Botticini in die Hände, das auf der Titelseite des Programmheftes ist: Die drei Erzengel Raphael, Michael und Gabriel mit Tobias. Und die drei haben tatsächlich als Attribute, als Kennzeichen in der Hand ein Schwert (Michael), ein Blümchen ( Gabriel) und nun gut, ob der Raphael jetzt lustig guckt, weiß ich nicht, aber immerhin: Dreinschlagen und Kunstsinnigkeit, da hatte ich recht!
Nun ja, das sind 3 Engeltypen. Dann habe ich noch weitere aus dem Internet gezogen und hier abgedruckt, natürlich immer für die Unterhaltung unserer Kinder bei der langen Warterei hier, aber natrülcih auch für alle, es regt dazu an, darüber nachzudenken, wie Engel eigentlich sind. Diese süßen kleinen Erzgebirgsengel wie zum Beispiel auf dem Karusell, die stellen wir uns gerne vor. Und als die Mädchen hier riefen: Wir wollen alle Engel sein! Da haben sie sicher schöne Wesen sein wollen. Die Bibel aber beschreibt Engel meist als furchterregend. Warum sonst sagen die immer als erstes: „Fürchte dich nicht!“ Es sind starke Wesen, Kämpfer auch.
In der Weihhnachtsgeschichte jedenfalls haben die Engel den Auftrag, den Hirten auf den Feldern bescheid zu sageb, was geschehen ist. Und da widerfährt diesen armen Menschen das große Wunder: Sie sollen es von allen Menschen zuerst erfahren. Nicht der Herodes in Jerusalem, nicht der Kaiser in Rom, sondern die Hirten auf dem Felde, denen ist heute der Heiland geboren. Er kommt uns so nahe wie er nur kann, er kommt in das Elend der Menschen, wird in einem Stal geboren. Das ist gar keine so romantische Szene wie in „Stille Nacht“ beschrieben, sondern das ist knallhart. So wird Gott Mensch. Für uns, für Sie und mich, er legt sich zu uns.
Und darum ist das auch ganz klar: Gott ist uns so nahe gekommen in Jesus, eigentlich braucht man da keine Engel mehr. Da braucht man keine Vermittler und keine Fürsprecher bei Gott. Da braucht man auch keine Kirche, die das Heil vermittelt. Gott und Mensch sind eins geworden.
Aber das Gott Boten braucht, das glaube ich schon. Boten, die in seinem Namen Trösten, helfen, Wärme geben. Eltern sind für ihre Kinder Gottes Boten, Engel. Kinder sind für ihre Eltern Gottes Boten, Engel. Und die Kirche, die will den Menschen Gottes Wort bringen. Sie ist keine unfehlbare, durch und durch heilige Institution, ganz bestimmt nicht. Insofern ist schon wahr: Wir sind keine Engel. Aber indem wir Gottes Wort ausrichten sind wir es dann doch: Gottes Boten, also Engel.
Wir verstehen heute wieder besser als vor 40 Jahren: Wir brauchen Engel. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass es Engel gibt. Und gerade wenn wir glauben, dss Gott uns in Jesus so nahe gekommen ist, dass kein Blatt Papier mehr zwischen ihn und uns geht, so sehen wir trotzdem ein, dass es Boten Gottes in der Kälte und Hoffnungslosigkeit dieser Welt braucht. Solche Engel können wir jeden Tag wieder sein, nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr. Und darum auf zur Krippe ihr Leute, lasst uns das Kind sehen, anbeten, und dann in seinem Namen lieben, leben, wärmen, trösten. Übrigens auch, wenn wir gleich für Brot für die Welt sammeln. Unlängst war noch ein Vertreter von Brot für die Welt hier und hat uns erzählt, wie wichtig die langfristige Arbeit ist, die Brot für die Welt macht. Nicht nur akute Hungersnöte lindern , sondern mit Partnern vor Ort helfen, dass es gar nicht erst zu Hungersnöten kommt.
Ich lege ihnen diese Sammlung sehr ans Herz. Denken sie, wie viel Geschjenke wir heute machen und bekommen, wieviel wir essen und wegschmeißen und berechnen sie daran die Spende. Seien sie Gottes Bote.
Amen
Ich steh‘ an deiner Krippen hier

  1. Da ich noch nicht geboren war,
    da bist du mir geboren
    und hast mich dir zu eigen gar,
    eh ich dich kannt, erkoren.
    Eh ich durch deine Hand gemacht,
    da hast du schon bei dir bedacht,
    wie du mein wolltest werden
  2. Ich sehe dich mit Freuden an
    und kann mich nicht satt sehen;
    und weil ich nun nichts weiter kann,
    bleib ich anbetend stehen.
    O dass mein Sinn ein Abgrund wär
    und meine Seel ein weites Meer,
    dass ich dich möchte fassen!

Fürbitten
Kind von Bethlehem,
dessen Eltern keinen Raum in der Herberge fanden –
wir beten für alle, die heimatlos sind:
Gemeinde: Erbarme dich.

Kind von Bethlehem,
geboren in einem Stall –
wir beten für alle gequälten und verachteten Tiere, für die Tiere, die ihren Lebensraum verlieren und ausgebeutet werden.
Gemeinde: Erbarme dich.

Kind von Bethlehem,
abgelehnt als fremd in dieser Welt –
wir bitten für alle, die verloren und einsam sind:
Gemeinde: Erbarme dich.

Kind von Bethlehem,
dem Herodes nach dem Leben trachtete –
wir bitten für alle, die in Gefahr leben und verfolgt werden:
Gemeinde: Erbarme dich.

Kind von Bethlehem,
geflohen nach Ägypten –
wir bitten für alle, die ihre Heimat verlassen mussten:
Gemeinde: Erbarme dich.

Du Kind von Bethlehem –
in dir gefiel es dem Ewigen, unter uns gegenwärtig zu sein.
Wir bitten dich: Hilf uns, in einem jeden Menschen das Ebenbild Gottes zu entdecken und Gott die Ehre zu geben.

Vaterunser

Lied: O du fröhliche

  1. O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
    Freue, freue dich, o Christenheit!
  2. O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
    Freue, freue dich, o Christenheit!

Segen

Orgelnachspiel